Vorbeugung

Vorbeugung von Herz- und Kreislauferkrankungen

Mit zunehmender Lebenserwartung ist trotz großer Fortschritte in der Diagnostik und Therapie der letzten Jahre mit einer weiteren absoluten Zunahme von Herz- und Kreislauferkrankungen zu rechnen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation werden diese im Jahr 2020 weltweit die häufigste Erkrankungsform darstellen. Hauptursachen sind dabei die arterielle Hypertonie (Bluthochdruck), die Herzinsuffizienz (Herzschwäche) und die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung).

Die Vorbeugung (Prävention) spielt in der Medizin eine immer größer werdende Rolle. Schäden an Herz und Gefäßen sind heute weitgehend vermeidbar, wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt und dauerhaft gut behandelt wird. Dies gilt sowohl für den Bluthochdruck, die Herzschwäche als auch für die Gefäßverkalkung. Bei vielen Patienten sind für eine optimale Therapie Arzneimittel erforderlich.

Basis jeder Therapie sind jedoch die Allgemeinmaßnahmen: Hierzu gehören eine gesunde Ernährung, körperliche Aktivität und der individuell richtige Sport, die Vermeidung von schädlichem Stress und Belastungen bzw. das Schaffen eines geeigneten Ausgleiches hierfür, Aufgabe des Rauchens und Vermeidung von übermäßigem Alkoholgenuss. Allein die Umstellung der Ernährung und des Lebensstils – dies muss mitnichten durch Verzicht und Askese geprägt sein – können die Einnahme von Medikamenten überflüssig machen bzw. reduzieren.

kardiologe koeln 10

»Anti-Aging« von Blutgefäßen

Für uns alle ist das Altern ein unausweichlicher, wenngleich völlig natürlicher Prozess. Dennoch kennen wir alle zahlreiche Beispiele von Mitmenschen, die zum einen deutlich jünger erscheinen, als es ihr wirkliches Alter vermuten liesse. Zum anderen gibt es jedoch auch Personen, die vorgealtert sind, d. h. die nicht nur älter wirken, sondern auch im medizinischen Sinne älter sind, als es ihrem im Ausweis angegebenen Alter entspricht. Verantwortlich für diese Unterschiede zwischen biologischem und kalendarischem Alter ist oftmals die Arteriosklerose: Prof. Dr. med. Drs. h. c. Gotthard Schettler aus Heidelberg, der Begründer der modernen Arterioskleroseforschung in Deutschland, hat dies in einem einfachen Satz zusammengefasst:

»Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße.«

In dem Ausmaß, in dem die Arterien durch arteriosklerotische Gefäßveränderungen geschädigt werden, erhalten die von diesen Blutgefäßen versorgten Organe nicht mehr ausreichend Blut, Sauerstoff und Nährstoffe. Folge hiervon ist eine beeinträchtigte Funktion und schließlich nachhaltige Schädigung des versorgten Organes. Es resultieren Schädigungen an Herz (koronare Herzerkrankung, Herzinfarkte, "Altersherz", altersbedingte Störungen der Herzfunktion), Gehirn (altersbedingte Hirnleistungsschwäche oder auch Schlaganfälle), Beinen (Schaufensterkrankheit) und vielen weiteren Organen.

Früher nahm man an, dass diese altersbedingten Beeinträchtigungen unausweichlich sind. Heute wissen wir jedoch, dass die krankhaften Prozesse an den Arterien verhindert oder zumindest massgeblich verzögert werden können. Durch umfangreiche Forschung konnten die Faktoren herausgefunden werden, die die Arteriosklerose verursachen, und man weiss heute, wie man dieses Wissen gezielt und wirkungsvoll nutzen kann, die Arteriosklerose an ihrem Entstehen zu hindern.

Im Rahmen unseres individuellen

Vorsorge-Programmes für Blutgefäße

möchten wir dieses Wissen einsetzen, um Ihre Gesundheit zu erhalten und zu fördern.
Fragen Sie uns danach!